Korean Council verurteilt Urteil des Seoul Central Bezirksgerichts

20 Überlebende des “Trostfrauen”-Systems aus Südkorea und deren Angehörige hatten die japanische Regierung auf Schadenersatz verklagt. Das Seoul Central Bezirksgericht wies die Klage nun unter Berufung auf die Staatenimmunität zurück. Zuvor hatte das Gericht in einem anderen Fall entschieden, dass das japanische Kaiserreich schuldig am Aufbau, Ausbau und Betrieb des vom japanischen Militär während des Asien-Pazifik-Krieges eingerichteten Zwangsprostitutionssystems war.

Der Korean Council for Justice and Remembrance for the Issues of Military Sexual Slavery by Japan verurteilte des Urteil des Seoul Central Bezirksgerichts in einer Stellungnahme, die wir hier übersetzt ins Deutsche wiedergeben:

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Aktion »Lebende Statue für den Frieden«

Mittels eines Nachbaus der Mädchenstatue, dem Mahnmal gegen die Kriegsverbrechen und sexuelle Gewalt im Krieg vor der japanischen Botschaft in Seoul, demonstrierte der Korea Verband am Weltfrauentag 2016 vor der japanischen Botschaft in Berlin für die Annullierung der japanisch-koreanischen Vereinbarung und für Solidarität mit den „Trostfrauen“.

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Presseschau zur japanisch-koreanischen Vereinbarung in der “Trostfrauen”-Frage, Dezember 2015

Am 28.12.2015 wurde die japanisch-koreanische Vereinbarung zur „Trostfrauen-Frage“ verabschiedet. Wir haben in diesem Beitrag verschiedene Pressemeldungen zusammengefasst und verweisen insbesondere auf die kritischen Stimmen in den Medien. Darunter befinden sich auch drei Interviews mit der Vorstandsvorsitzenden des Korea Verbands, Nataly Jung-Hwa Han. Ebenso haben wir den Wortlaut der getroffenen Vereinbarung…

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